Projektwoche – Zero Waste Food

Projekt „Zero Waste Food“

Bericht zu unserem Besuch bei der Tafel

Im Rahmen der diesjährigen Projektwoche, die im Zeichen der Agenda 2030 der UN stand, besuchte eine Projektgruppe die Dortmunder Tafel. Dabei konnte sie viel über den Zweck der Tafel und deren Abläufe lernen.

Im Rahmen unser Projektwoche, die vom 09.02.-13.02.2026 an der GSB stattfand, haben wir mit unserer Projektgruppe „Zero Food Waste“ am 10.02.2026 die Tafel in Dortmund-Hörde besucht.

Die Tafel hat ihre Ausgabestelle in der Lutherkirche. Einige Schülerinnen und Schüler von uns sind gemeinsam mit den Lehrkräften dorthin gefahren. Gegen 11:15 Uhr waren wir schließlich da.

Als es losging, wurden wir von der Koordinatorin der Tafel begrüßt. Wir gingen in die Kirche hinein. Dort haben wir uns hingesetzt und sie erklärte uns direkt, wie alles abläuft. Wir durften ihr auch Fragen stellen. Zum Beispiel fragten wir, ob es schon einmal aggressive Kunden gab, wenn es zu wenig Lebensmittel gab, und wie sie in solchen Situationen gehandelt hat. Auch die Lehrkräfte stellten Fragen und wir machten uns alle Notizen.

Die Lebensmittel werden von großen Supermärkten gespendet. Es gibt mehrere Filialen, zwei davon sind täglich geöffnet. Pro Woche kommen etwa 15.000 bis 16.000 Menschen. Das ist viel. Dort arbeiten rund 40 ehrenamtliche Mitarbeiter. Wenn ein Kunde viermal unentschuldigt nicht erscheint, wird er für ein Jahr gesperrt. Die Tafel liefert Bestellungen auch an ältere Menschen ab 60 Jahren aus. Die Lieferung erhalten die Kunden kostenlos. Man muss bei der Tafel registriert sein und einen Nachweis mitbringen. Für den Einkauf bei der Tafel zahlt man zwei Euro. Wir wurden in Dreiergruppen eingeteilt, um mitzuhelfen. Wir haben Handschuhe angezogen und eine Mitarbeiterin hat uns alles genau erklärt. Hygiene wird großgeschrieben! Sie waren sehr nett und zeigten uns, wie viel Obst, Gemüse etc. wir pro Person verteilen dürfen, also wie viel für eine Person, zwei Personen und so weiter. Nach und nach kamen immer mehr Kunden. Mit der Zeit wurden es weniger Kunden, und manche Lebensmittel waren am Ende nicht mehr da.

Zum Schluss haben wir die leeren Kisten weggeräumt. Als kleine Aufmerksamkeit haben wir von einem Mitarbeiter einen Paula-Pudding bekommen. Später wurden wir noch einmal zusammengerufen und haben gemeinsam ein Foto mit dem Tafel-Wagen gemacht. Während wir die Lebensmittel verteilt haben, wurden auch schon Fotos von uns gemacht, aber noch kein Gruppenfoto.

Als das Helfen bei der Tafel beendet war, durften wir nach Hause gehen. Das Erlebnis war sehr schön und lehrreich. Der Besuch bei der Tafel hat uns gezeigt, wie wichtig diese Einrichtung für viele Menschen ist und wie viel Engagement hinter der Arbeit steckt.

Di., 10.02.26 von den Schülerinnen und Schülern der Projektgruppe „Zero Food Waste“.