Mit Bohrer, Teamgeist und fünf Tafeln zum Lernpfad
Schülerinnen und Schüler der GSB stellen am Schultenhof selbst gebaute Infotafeln zur Artenvielfalt auf
Wie wird aus einer Projektidee ein echter Lernpfad? Eine Gruppe von Schülerinnen und Schülern der GSB hat am Schultenhof gezeigt, wie Theorie, Handwerk und Teamarbeit zusammenkommen.
Seit 2025 arbeitet die GSB mit dem Schultenhof und dem Weltacker zusammen. Im Rahmen dieser Kooperation findet wöchentlich die Bauernhof-AG statt. Außerdem gibt es immer wieder weitere Projekte und Hofführungen rund um die Themen Landwirtschaft, Nachhaltigkeit und Ökolandbau.
Ein besonderes Ergebnis dieser Zusammenarbeit entstand während der Nachhaltigkeitswoche der GSB im Februar. In dieser Projektwoche beschäftigten sich Schülerinnen und Schüler jahrgangsübergreifend mit den Zielen für nachhaltige Entwicklung, den sogenannten SDGs. Eine Projektgruppe von knapp 20 Schülerinnen und Schülern aus den Jahrgangsstufen 5 bis 8 entwickelte dabei die Idee für einen kleinen Lernpfad zur Artenvielfalt im Ökolandbau und auf dem Schultenhof.
Die Gruppe entschied sich für fünf Infotafeln zu den Themen Misthaufen und Dünger, Pflanzenschutz, Streuobstwiese, Blühstreifen und Hecken sowie Gemüsevielfalt. Zunächst wurde recherchiert, anschließend wurden die Tafeln mit Keynote gestaltet. Danach folgte der praktische Teil: Die Infotafeln mussten gebaut, befestigt und später auf dem Gelände des Schultenhofs aufgestellt werden. Mit ihrem Projekt nahm die Gruppe außerdem am SchülerInnenwettbewerb „EchtKuhl!“ teil. Die Platzierungen werden voraussichtlich Ende Juni bekannt gegeben.
Vor Kurzem machte sich nun ein Teil der ursprünglichen Projektgruppe erneut auf den Weg zum Schultenhof, um die Infotafeln fertigzubauen und aufzustellen.
Der gemeinsame Start war um 10:00 Uhr an der Schule. Von dort aus machten wir uns gemeinsam auf den Weg zum Schultenhof, wo neue Infoschilder aufgebaut werden sollten. Insgesamt gab es fünf Infotafeln zu verschiedenen Themen.
Damit die Schilder später gut lesbar und stabil waren, mussten sie sorgfältig aufgebaut werden. Dafür wurden die Schülerinnen und Schüler in verschiedene Gruppen eingeteilt. Jeder übernahm eine wichtige Aufgabe. Einige waren für das Bohren und Schrauben zuständig, andere halfen bei der Gestaltung oder überprüften, ob die Schilder gerade standen.
Bevor wir mit der Arbeit begannen, gaben die Lehrer uns eine Einweisung. Dabei erklärten sie, wie man die Werkzeuge richtig und sicher benutzt. Anschließend durften wir viele Arbeitsschritte selbst ausführen. Die Lehrer unterstützten uns dabei und gaben hilfreiche Tipps.
Danach gingen wir von Station zu Station, um die einzelnen Infoschilder aufzubauen. Dabei arbeiteten wir eng zusammen und halfen uns gegenseitig. Die Schilder wurden an Platten befestigt, die wiederum an Stöcken angebracht waren. Die Stöcke wurden fest im Boden verankert, damit die Schilder auch bei Wind sicher stehen bleiben.
Während des Projekts wurden außerdem neue Methoden zum Befestigen der Schilder ausprobiert. So konnten wir verschiedene Techniken kennenlernen und herausfinden, welche am besten funktioniert. Manchmal mussten wir unsere Pläne ändern oder neue Ideen entwickeln, wenn etwas nicht sofort geklappt hat.
Besonders wichtig war die genaue Ausrichtung der Infoschilder. Damit alle Tafeln ordentlich aussehen und gut gelesen werden können, wurde immer wieder kontrolliert, ob sie gerade stehen. Dafür waren viel Geduld und Teamarbeit nötig.
Auch Kreativität spielte eine große Rolle. Bei der Gestaltung konnten die Schülerinnen und Schüler eigene Ideen einbringen. Oft wurde gemeinsam überlegt, wie man Probleme lösen oder die Schilder noch besser gestalten könnte. Dadurch entstanden viele interessante Vorschläge.
Das Projekt war für alle eine besondere Erfahrung. Wir konnten nicht nur handwerkliche Fähigkeiten erlernen, sondern auch erfahren, wie wichtig Zusammenarbeit ist. Viele Schülerinnen und Schüler hatten vorher noch nie selbst gebohrt oder geschraubt. Deshalb war es spannend, etwas Neues auszuprobieren und dabei praktische Erfahrungen zu sammeln.
Die fertigen Infotafeln können nun auf dem Schultenhof entdeckt werden. Sie zeigen, wie vielfältig Ökolandbau ist – und dass Lernen manchmal besonders gut funktioniert, wenn man selbst anpackt.





Mo., 10.06.26 von Frau Hemp, Chase B., Enea F., u. Sam W.
Artikel mithilfe von KI erstellt.
